Friedrichshainer Patriotische Demokraten

Mehr Lebensqualität durch höhere Mieten! Erlaubt ist, was nicht stört!

Monat: Februar, 2013

Mitstreiter

Nachdem unsere konstruktive stadtpolitische Initiative so fies von Aussteigern und Abgesackten aller Art unterwandert worden und an der sogenannten „Wagenburg  Rummelplatz“ aufs bösartigste überfallen und anschließend gekapert worden ist, haben wir uns nach neuen Verbündeten umgesehen. In Mitte sind wir fündig geworden:

Gloria in excelsis Deo – Ehre sei Gott in der Höh‘ ! Um ihm zu gefallen und um erlöst zu werden dürfen wir uns nicht versündigen. Überall in dieser Stadt greifen Unmoral und Ketzterei um sich. Lasterhafte Menschen sind überall anzutreffen und wir dürfen uns nicht von ihnen zu lasterhaftem Verhalten vom rechten Pfad abbringen lassen.

Da sind zu einen die Menschen die sich anmaßen Häuser zu nehmen die ihnen nicht gehören. Im Zweiten Buch Mose, Kapitel 20 Vers 17 jedoch steht: „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.[…]“ Wir von der Kirche von Unten fordern deshalb das diese Fehlgeleiteten mit der vollen Härte des Gesetztes verfolgt werden um diesem gotteslästerlichem Treiben ein für alle mal ein Ende zu setzten. Mit Feuer und Schwert sollen sie und ihre Horte ausgemerzte werden. Nicht genug dass sie die Häuser ehrlich, hart arbeitender Menschen stehlen, nein sie fröhnen auch noch hemmungslos dem Müßiggang. Doch Müßiggang ist eine der Sieben Todsünden, der sichere Weg ins Fegefeuer. Und als wäre all das nicht schon genug, so leugnen sie die Existenz des Hern. Um diese armen verblendeten Seelen vor dem Fegefeuer zu retten ist es notwendig das wir sie von ihrem Irrglauben befreien und ihnen den Weg in ein glückliches von Arbeit und Gebet erfülltes Leben weisen. Denn der Herr schickte Adam und Eva hinaus in die Wüstenei mit dem Auftrag sich zu mehren und sich die Welt Untertan zumachen. Doch nicht genug damit das die fehlgeleiteten Seelen hier dem Müßiggang fröhnen, nein sie lästern Gott auch noch in dem sie sich der ungehemmten Wolllust und der Sodomie hingeben! Sie fordern immer mehr für sich, sind aber nicht bereit etwas dafür zu tun doch im Matthäus Evangelium Kapitel 25 Vers 29 steht : „Denn wer da hat, dem wird gegeben, […] wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.“

Um aber am Ende die Absolution zu erhalten sollten sie ihr Leben einem Wandel unterziehen und Gott zu Ehren Reichtum erschaffen und vermehren, ein keusches und asketisches Leben führen und den Tag des Herrn ehren. Bendikt von Nursia fasste die wichtigsten Ziele im Leben des Menschen in drei prägnanten Worten zusammen, „Ora et labora!“ Bete und arbeite!

Durch ein Leben nach den Weisungen Gottes werden sie die Erlösung erfahren. Damit wir nicht den gleichen Lastern wie diese armen Seelen anheim fallen sprecht mit mir gemeinsam das Vater unser:

Pater noster, qui es in caelis:

sanctificetur nomen tuum.

Adveniat regnum tuum.

Fiat voluntas tua,

sicut in caelo, et in terra.

Panem nostrum supersubstantialem (cotidianum) da nobis hodie.

Et dimitte nobis debita nostra,

sicut et nos dimittimus debitoribus nostris.

Et ne nos inducas in tentationem,

sed libera nos a malo.

Amen.

Advertisements

Auf die Straße für höhere Mieten!

Einen Tag vor der großen und wichtigen Demonstration für Reichtum und gegen die Armen, für höhere Mieten und mehr Polizei, ist es nun an der Zeit Ihnen, der extremen Mitte Friedrichshains und angenzender Bezirke zu sagen, wo es langgehen wird:

Startpunkt 16:00 Rigaer Straße /Ecke Proskauer Straße!

Mal wieder ist die Versammlungsbehöre vor aggressiven Chaoten eingeknickt und lässt unsere konstruktive Veranstaltung nicht da beginnen, wo es wirklich brennt: An der Wurzel allen Übels, der Liebigstr. 14.  Wir werden uns davon nicht entmutigen lassen und weiter für eine konsequente Fortsetzung der Politik des letzten und des jetzigen Senats demonstrieren! Wir fordern weiterhin den Wiederaufbau der berliner Mauer am Innenstadtring!

Anschließend werden wir durch das Samariterquartier laufen, um den an diesm Ort leider immer noch nicht verdrängten Discountmietern und Chaoten zu zeigen, was eine Harke ist! Wir gehen die Rigaer Str. entlang bis zur Samariterstraße. Dort biegen wir rechts ein und laufen bis zur Dolziger Straße. Hier geht es nach links bis zur Eldenaer Straße, wo wir links einen hässlichen kleinen Park mit Punks und kleinen Kindern sehen können, rechts aber ein großes Wunder moderner Stadtpolitik: Townhouses!

Wir biegen nach links in die Liebigstraße ab, bleiben da aber nicht lange (siehe oben), sondern gehen über den Weidenweg, den Bersarinplatz und wieder Weidenweg in Richtung Palisadenstraße, wo eine fürchterliche Mieterinitiative ihr raubkatzenhaftes Unwesen treibt. Da in der Palisadenstraße unkalkulierbare Gefahren drohen, haben wir beschlossen in die Friedensstraße auszuweichen, wo immer noch ein sogenannter Rummelplatz herumsteht, dem wir unsere ganz besondere Aufmerksamkeit widmen möchten. Zudem ist der Volkspark Friedrichshain in Sichtweite, dessen Neugestaltung mit Townhouses und Gated Community mit Townhouses wir weiterhin forden.

Wir biegen dann links in die Friedrichsberger Straße ein und laufen dann direkt über Andreasstraße und Schillingbrücke nach Sodom und Gomorra. Vor der gefürchteten KÖPI 137 werden wir die Veranstaltung beenden.

Die Punks in der Köpenicker Straße haben angedroht, warme Getränke und Suppe zur Verfügung zu stellen.  Wir müssen Sie davor warnen, auf solche perfiden Umarmungsstrategien auch nur einen Millimeter einzugehen, zumal wir nicht wissen, was in der Suppe drin ist. Vor allem aber entfernt es uns von unserem gemeinsamen Ziel, dem Wiederaufbau der Berliner Mauer. Gehen Sie lieber in  eine Cocktailbar ihres Vertrauens!